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Hochbeete - frisches Gemüse aus dem eigenen Garten oder Balkon

Hochbeete - frisches Gemüse aus dem eigenen Garten oder Balkon

Der Ertrag ist hoch und das Unkraut hält sich in Grenzen.

Tomaten aus Marokko, Kopfsalat aus Italien oder Zwiebel aus den Niederlanden – so manches Gemüse hat eine lange Reise hinter sich, ehe es in den Supermarktregalen und schließlich auf unseren Tellern landet. Doch immer mehr Menschen setzen, sofern es die Gegebenheiten zulassen, auf Gemüse aus dem eigenen Garten oder Balkon. Dabei erfreut sich – neben dem Garteln in klassischen Beeten – der Gemüseanbau in einem Hochbeet großer Beliebtheit.

Beliebt sind diese vor allem deshalb, weil rückenschonend gearbeitet werden kann. Ein Hochbeet ist außerdem ein echter Blickfang. Und: Es ist schwerer für Schnecken erreichbar und ermöglicht Gemüseanbau auch auf wenig fruchtbarem Boden. Schon vorgefertigt oder ganz in Eigenregie – ein Hochbeet anzulegen oder gar selbst zu bauen, ist aufwendig, lohnt sich aber auf alle Fälle. Auf Webseiten mit Do-it-yourself-Inhalten oder auf Youtube gibt es verschiedene Anleitungen, die mit etwas Geschick relativ leicht umzusetzen sind. Daneben gibt es aber auch eine Reihe von Herstellern, die Hochbeete aus Holz, Stein, Kunststoff oder auch Recyclingkunststoff anbieten.

Die richtige Größe für das Hochbeet

Besonders vorteilhaft ist ein längliches, in Nord-Süd-Richtung angelegtes Rechteck als Hochbeet, sofern Garten- sowie Grundstücksform und -ausrichtung das zulassen. Außerdem sollte es leicht zugänglich und nicht breiter als 1,40 Meter sein, damit es von beiden Seiten leicht bearbeitet werden kann. Eine Wasserquelle in der Nähe erspart lange Wege beim Gießen. Beim Anlegen eines Hochbeets sind natürlich auch die passende Höhe sowie Größe entscheidend, diese liegt bei 70 bis 90 Zentimeter.

Schichtaufbau im Hochbeet

Nach dem Aufbau an geeigneter Stelle geht es dann ans Befüllen, damit Tomaten, Salat oder Kräuter prächtig gedeihen können. Dabei ist es ganz egal, aus welchem Material das Hochbeet besteht, es ist wichtig, die Materialien gut zu schichten. Damit werden für die Pflanzen optimale Wachstumsbedingungen geschaffen: Die unterste Schicht dient als Drainage, damit sich im Beet kein Wasser staut. Dafür sind grobe Materialien wie Äste, Zweige und Hackschnitzel gut geeignet. Darauf wird dann Laub, Grasschnitt, Grassoden oder grüner Küchenabfall geschichtet. Als nächste Schicht folgen Laub, grob zersetzter Kompost, Tiereinstreu, Grasschnitt, Stroh oder auch reifer Kompost. Den Abschluss bildet eine Schicht aus guter Muttererde und Pflanzerde. Diese Erdschicht darf auf keinen Fall zu dünn ausfallen, damit die Pflanzenwurzeln genügend Platz und Nährstoffe zur Verfügung haben. Eine Alternative zum Hochbeet bietet unter anderem ein Hügelbeet.

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